Wer das Blog schon länger verfolgt, der weiß ganz genau, dass ich ein riesiger Fan von Technik bin, die mir im Alltag tatsächlich Zeit schenkt, anstatt mich mit kompliziertem Gedöns zu nerven. Und wenn es ein Thema gibt, das bei Gartenbesitzern regelmäßig für Schweißperlen auf der Stirn sorgt, dann ist es das Verlegen von Begrenzungsdrähten für Mähroboter. Wer hat schon Lust, sein halbes Grundstück umzugraben oder hunderte Plastikhaken in den Boden zu hämmern?
Der Segway Navimow i208 navigiert dank LiDAR ohne RTK-Antenne. Das vereinfacht die Inbetriebnahme und sorgt für eine exakte Navigation. LiDAR-Mähroboter waren 2025 noch eine seltene Erscheinung. Dieses Jahr sieht das anders. Nahezu jeder Hersteller hat mindestens ein Gerät im Angebot, das statt auf Basis von Satellitendaten mithilfe von LiDAR navigiert. Vor allem in Stadtgärten mit hohen angrenzenden Gebäuden ist das von Vorteil, da der Empfang von Satellitendaten in diesem Umfeld nicht immer gewährleistet ist. Auch Segway verwendet bei vielen Navimow-Modellen die LiDAR-Technik. Anders als Hersteller wie Dreame und Ecovacs, die auf ein 360°-LiDAR mit rotierenden Teilen setzen, kommt im Navimow i208 die robustere Solid-State-Variante zum Einsatz. Sie kommt ohne fragile, bewegliche Teile aus und ist daher langlebiger. Der geringere Sichtwinkel von Solid-State-LiDAR (etwa 120–140° statt 360°) ist im Garten meist vernachlässigbar, da sich der Mähroboter beim Navigieren ständig dreht und so die gesamte Umgebung nach und nach erfasst. Nur bei sehr schneller Fahrt oder komplexen Labyrinthen kann der fehlende Rundblick theoretisch Nachteile bringen – für typische Heimgärten spielt das aber keine Rolle. Wie sich der neue Navimow i208 LiDAR in unserem Testgarten mit nicht verbundenen Zonen und engen Übergängen schlägt, zeigt der Testbericht.
Nie wieder selbst den Rasen mähen? Smarte Mähroboter ohne Begrenzungskabel versprechen perfekte Rasenpflege doch welches Modell liefert wirklich das beste Gesamtpaket aus Komfort, Präzision und Sicherheit? IMTEST hat die Top-Modelle 2026 getestet. Mähroboter sollen die Rasenpflege bequemer, gleichmäßiger und planbarer machen unabhängig davon, ob es sich um kleine Stadtgärten oder weitläufige Flächen handelt. IMTEST hat die aktuellsten Modelle getestet und bewertet unter anderem die Einrichtung, die Navigation, das Schnittbild und die App-Anbindung sowie die Sicherheit in Bezug auf die Tiererkennung.
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