Lian Li A3-mATXWhite Lian Li DAN Cases A3-mATX PC-Gehäuse, anpassbares Layout, 415 mm GPU-Klarheit, unterstützt bis zu 360 mm Radiatoren, Stahl, Kunststoff, Weiß
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Das Lian Li & DAN A3-mATX bietet trotz kompakter Abmessungen viel Platz und ein sehr flexibles Layout im Innenraum. Dazu gesellen sich ein airflow-freundliches aber schlichtes Design sowie ein modernes I/O-Panel. Negativ aufgefallen sind gewisse Mängel im Bereich der Verarbeitung sowie ein fehlender bzw. falsch positionierter Mainboard-Standoff.
The new Lian Li x Dan Cases A3-mATX can squeeze into its micro form factor frame an mATX motherboard, a 451mm long 4-slot graphics card, an ATX power supply, up to 10 fans and a 360mm radiator. With all this packed into a 26-litre chassis, does the A3-mATX make mini-ITX obsolete? Surely there must be some compromises? Well, that is what we are here to find out, so let's take a closer look at this case and see what all the fuss is about.
Lian Li setzt mit dem A3-mATX seine Kooperation mit DAN Cases erfolgreich fort. Wie schon beim Lian Li A4-H2O (Test) verbindet auch der jüngste Spross Know-how und erstklassige Qualität zum erschreckend niedrigen Preis. Das Lian Li A3-mATX ist eine Empfehlung und das vor allem in Sachen Preis-Leistung.
Wir haben direkt vor dem Lian Li & DAN Cases A3-mATX drei andere Micro-ATX-Gehäuse getestet, die alle sehr unterschiedlich ausgelegt waren. Das Corsair 2500D Airflow ist ein groß geratener Cube mit enormen Kühlmöglichkeiten und optionalem Holzdesign. Thermaltakes The Tower 300 ist ebenfalls auffällig groß und glänzt als Showgehäuse, das in ganz unterschiedlichen Farben angeboten wird. Doch zumindest das SilverStone Sugo 17 ist vom grundlegenden Konzept her durchaus mit dem A3-mATX vergleichbar. Es ist ebenfalls ein kompakt wirkendes, in die Länge gestrecktes Micro-ATX-Gehäuse mit beinahe identischem Volumen (26,1 statt 26,2 L). Beide Gehäuse stellen dem CPU-Kühler und der Grafikkarte ähnlich viel Platz bereit - und beide können zwei 360-mm-Radiatorenplätze vorweisen. Selbst bei den Laufwerksplätzen (jeweils 1x 3,5/2,5 Zoll und 2x 2,5 Zoll) herrscht Gleichstand.
Zu beachten ist, dass solche Nutzungsmöglichkeiten bei derart kompakten Gehäusen teilweise mit Kompromissen erkauft werden. Wer im A3-mATX z.B. einen 360-mm-Deckelradiator nutzen möchte, muss das Netzteil tiefer setzen. Wenn das Netzteil zu lang ist, verringert sich dabei aber die maximale Grafikkartenlänge deutlich. Man sollte deshalb möglichst im Vorfeld klären, ob die geplante Systemzusammenstellung auch im Detail stimmig ist
Trotz der ähnlichen Spezifikationen gibt es gravierende Unterschiede zwischen den kompakten Micro-ATX-Modellen von Lian Li und SilverStone. Während SilverStone auf ein invertiertes Layout setzt, bei dem das Mainboard kopfüber auf der linken Gehäuseseite montiert wird, nutzt Lian Li ein konventionellers Layout. Obwohl wir das lüfterlos ausgelieferte A3-mATX nur mit einem 120-mm-Hecklüfter bestückt haben, konnte es das Testsystem besser kühlen als das Sugo 17 mit seinen drei Deckellüftern. Ein überzeugendes Kabelmanagement kann hingegen keines der beiden Gehäuse bieten. Dass Lian Li ein optionales Glasseitenteil anbietet, wäre eigentlich ein Pluspunkt. Mit Blick auf das Kabelmanagement und die etwas schlechteren Temperaturen erscheint das Meshseitenteil aber als die sinnvollere Wahl.
Auch auf den konsequenten Einsatz von Staubfiltern wurde jeweils verzichtet. Bei nutzerfreundlichen Montagelösungen hat das A3-mATX die Nase vorn. Die Seitenteile und die Front können direkt abgenommen werden, nur beim Deckel müssen Rändelschrauben gelöst werden. Und auch an anderer Stelle ist der Schraubaufwand beim SilverStone-Modell höher. Die seitliche Lüfterblende wird z.B. von vier Schrauben gehalten, dem Lian-Li-Modell reichen zwei Schrauben. Während SilverStone das I/O-Panel im Deckel platziert, sitzen Anschlüsse und Powertaste beim A3-mATX in Bodennähe. Das ist zumindest dann unpraktisch, wenn der PC auf dem Fußboden steht.
Mit seiner Aluminiumfront wirkt das Sugo 17 etwas hochwertiger als das A3-mATX mit Kunststofffront. Doch das Lian Li-Gehäuse kann dafür mit dem sehr viel besseren Preisleistungsverhältnis punkten: Während das SilverStone-Modell rund 260 Euro kostet, ruft Lian Li einen Preis von gerade einmal 69,90 Euro auf. Im Vergleich hat das Micro-ATX-Gehäuse von Lian Li und DAN Cases damit klar die Nase vorn: Es bietet bei vergleichbarem Volumen ähnliche Nutzungsmöglichkeiten, ein wirkungsvolleres Kühlsystem (wird aber lüfterlos ausgeliefert) und die geradlinigere Montage.
Der Blick auf die Preise macht dann endgültig deutlich, dass das Lian Li & DAN Cases A3-mATX die Nase vorn hat. Wir zeichnen es deshalb auch mit einem Preis-Leistungs-Award aus.
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